Ein Beruf mit Berufung - Zahnarzt
Es gibt Themen, da kann jeder mitreden. Egal, ob es- wie aktuell um den Bundespräsidenten geht, oder das Dauerbrennerthema Autobahnmaut. Es gibt auch Berufe, zu denen hat jeder eine Meinung. So zum Beruf Bundestrainer, oder dem Bundeskanzler/ der Bundeskanzlerin. Auch bei Ärzten haben viele ihre Meinung. Vor allem bei Zahnärzten. Denn wer kennt es nicht. Das mulmige Gefühl, wenn man einen Termin beim Zahnarzt hat. Wird er bohren müssen? Das ist die Frage, die wie ein Damokles-Schwert über einem schwebt. Beruhigt und erleichtert ist man dann, wenn er nur einen Blick in die Mundhöhle geworfen hat und nicht den Bohrer schwingen musste. Aber was sind das eigentlich für Menschen, diese Zahnärzte? Laut Definition der Berufsbezeichnung Zahnarzt die Bezeichnung für einen Absolventen des Studiums der Zahnmedizin. Der Begriff Zahnarzt ist weit verbreitet. Aber im Gebiet der früheren DDR war es allgemein üblich, dass der Zahnarzt Stomatologe genannt wurde. Dieser Name wurde abgeleitet vom griechischen Wort Stoma für Mund und Logia für Lehre. Historisch betrachtet gibt es Nachweise, dass Zahnärzte schon seit dem 5 Jahrhundert vor Christus aktiv waren. Doch die Zahnmedizin, wie wir Sie heute kennen begründete im Jahr 1728 der Franzose Pierre Fauchard. Um Zahnarzt zu werden muss man in Deutschland studieren. Die Regelstudienzeit, die im Hochschulrahmengesetz festgelegt ist beträgt 10 Semester und 6 Monate. Also hat jeder Zahnarzt erst einmal mindestens über 5 Jahre Studium hinter sich, bevor er praktisch aktiv wird. Jedoch kann sich nicht jeder für ein Studium der Zahnmedizin entschieden, oder sagen wir besser: Nicht jeder der Zahnarzt werden will, hat die Voraussetzungen dazu. Für die Zulassung zu einem Studium der Zahnmedizin an einer der vielen deutschen Hochschulen ist der Notenschnitt im Abitur, der sogenannte Numerus Clausus entscheidend.
Hat ein Zahnarzt alle diese „Hürden“ gemeistert, dann kann er auf Antrag eine Zulassung bekommen.
Sie können sich bei Ihrem nächsten Zahnarztbesuch also darauf verlassen, dass der Zahnarzt, oder die Zahnärztin, die vor Ihnen steht alle diese Voraussetzungen erfüllt hat. Sonst dürfte er oder sie sich nicht Zahnarzt nennen.

Eine moderne Praxis ist offen und einladend.